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USA Fahrt 16.10.2015 - 07.11.2015

Besuch der amerikanischen Austauschschüler in Nagold

Amerika. Der große Traum vieler Menschen, Kindern wie Erwachsenen: Einmal nach Amerika zu reisen und die Freiheitsstatue sehen.

Am Otto-Hahn-Gymnasium in Nagold wurde dieser Traum Wirklichkeit: Gemeinsam mit Helmut Brake und Hanne Deusch durften 26 Schülerinnen und Schüler vom 16. Oktober bis zum 07. November an einem Amerikaaustausch teilnehmen. Dafür ging es an die Columbia High School in East Greenbush, einem Ort in der Nähe von Albany, New York State.

Nach einem ersten, aufregenden Kennenlernen trafen wir uns abends mit unseren Familien im German American Club zu „Icebreaker“-Spielen. Für uns Deutsche war es gefühlsmäßig 4 Uhr nachts, als wir endlich ins Bett gehen durften.

Nach einem Wochenende, an dem gemeinsames Wandern und ein Familientag auf dem Programm standen, war am Montag der erste Schultag. Wir wurden mal mehr oder weniger interessiert in den Unterricht eingebunden. Für viele Lehrer waren wir eher ein Störfaktor denn eine angenehme Abwechslung, die wir zumindest für die Schüler darstellten. Dennoch war es sehr interessant für uns, mit den Amerikanern englische Stücke zu lesen, im Deutschunterricht auszuhelfen, in Sport Football zu spielen oder in Bio sogar einiges zu lernen.

Nach einem offiziellen Willkommensdinner und einem Volleyballspiel mit den Amerikanern fuhren wir am Mittwoch ohne unsere Austauschschüler am Mittwoch nach Cooperstown, um in den Howe Caverns Tropfsteine zu begutachten und eine unterirdische Bootstour samt Licht-aus-Effekt zu machen. Anschließend bekamen wir eine Führung durch die Baseball Hall of Fame. Das Spektakulärste war wahrscheinlich der Shop, gleich nach der Hall of Fame mit den diversen Spielern.

Das Programm ging so stramm weiter, wie es begonnen hatte. Nach einem Bowling-Spiel mit unbegrenzt Pizz’n’Wings ging es übers Wochenende mit unseren Austauschschülern nach Boston. Nicht nur die Universität war ein sehenswertes Muss, bei dem Freedom Trail, in dem wir durch Boston geführt wurden, erfuhren wir einiges über die Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts.

Montags ging es dann sofort weiter: Die Amerikaner schlugen uns haushoch im Lazer Tag. In den nächsten Tagen besuchten wir nicht nur einen Frozen Yogurt Shop, sondern bekamen auch eine Tour durch das Capitol in Albany und besuchten das New York State Museum und machten einen Stopp im Dino BBQ.

Am Vorabend von Halloween trafen wir uns bei einem amerikanischen Schüler zu einer Halloweenparty samt Kürbisschnitzen. Vom Papst über Chilisoße, Clowns, Superhelden, Zombies und Dirndlzwillingen bis hin zu Cheerleadern und Hippies war alles anzutreffen. Ebenso gruselig ging es am Samstag weiter, Halloween. Wir machten die Straßen beim Trick or Treat unsicher oder besuchten weitere Halloween Partys.

Sonntags war es dann unser vorletzer gemeinsamer Programmpunkt ein Hockeyspiel der Albany Devils in Albany. Montagabends trafen wir uns in der Schule, um bei der Farewellparty den Abschied zu feiern. Bereits hier flossen einige Tränen.

Ähnlich sah es dann am Tag unserer Abreise aus. Das Bild wurde von weinenden SchülerInnen, Gruppenumarmungen und gemeinsamen Spielen geprägt. Dennoch rief uns das nächste große Abenteuer: New York!

Nach der doch langen Busfahrt kamen wir in New York an. Wir hatten zuerst eine kleine Rundfahrt durch New York mit dem Bus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen: Das Empire State Building, die 5th Avenue, das Chrysler Building, etc.

Danach fuhren wir nach Brooklyn, zu unserem Hotel in der Union Street, checkten dort ein und erkundeten die Umgebung. Am Abend liefen wir zur weltberühmten Brooklyn Bridge und bestaunten die Skyline Manhattans bei Nacht.

Am nächsten Tag machten wir am Vormittag eine Fahrradtour durch Brooklyn, unter anderem durch den Prospect Park, zum Navy Yard und dort auf die Brooklyn Grange. Zum Mittagessen waren wir schließlich mit den Tour-Leitern in einer Pizzeria und fuhren zurück zum Hotel. Nachmittags hatten wir ein wenig Freizeit und besuchten dann abends den berühmten Times Square.

Am nächsten Morgen waren wir auf dem Rockefeller Center und genossen die Aussicht. Anschließend liefen wir zum UN-Gebäude. Nachmittags waren wir auf einer Free Tour. In Manhattan, an der Wallstreet, zum Hafen mit Blick auf die Freiheitsstatue und schließlich zum Ground Zero Memorial, um den Opfern des 9/11- Anschlages zu gedenken.

Dann ging es schon zurück zum Hotel und von dort aus zum Flughafen, von wo aus wir nach Deutschland flogen. Das war unser großes Amerika-Abenteuer.

Englandfahrt 29.06.2013 - 06.07.2013

29.06.2013 / 30.06.2013

Tag eins unser Vergnügen beginnt. Pünktlich treffen wir uns alle am Zugbahnhof Nagold um nach England zu fahren. Zur ausgemachten Uhrzeit fährt der Bus mit 28 Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums Nagold los. Immer wieder stoppen wir kurz an Raststätten um uns die Möglichkeit zu bieten etwas zu essen oder auf die Toilette zu gehen. Nach einer mehrstündigen Fahrt haben wir die niederländische Grenze erreicht von dort aus ging es nach Rotterdam zur Fähre. Die Fahrt verlief heiter und reibungslos. In Rotterdam angekommen checkten wir ein und bekamen unsere Zimmer und Bordkarten und eine kleine Einführung wie wir uns zu verhalten haben. Auf dem Weg in die Fähre mussten manche von uns noch eine Zollkontrolle durch gehen. Auf der Fähre war für uns all you can eat geboten und ein kleines aber feines Zimmer. Abends und morgens gingen wir in kleinen Grüppchen zum Essen. Außerdem gab es auf einer kleinen Bühne Showacts und ein Casino um sich zu Vergnügen. Morgens wurden wir durch eine Durchsage geweckt und schließlich aufgerufen um das Schiff zu verlassen. Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Bridligthon, wo wir 4 Stunden Zeit für uns hatten um etwas zu essen, an den wunderschönen Strand zu gehen und die Stadt zu erforschen. Dann ging es weiter in unser ursprüngliches Hotel Holiday Inn. Wir kamen an, nahmen unsere Koffer aus dem Bus, aber wurden wieder zurück in den Bus geschickt. Mit dem fuhren wir dann nach Wakefield in das Hotel Day Inn, da es wegen einem Buchungsfehler Komplikationen mit unserem ursprünglich geplanten Hotel gab.

 

01.07.2013

Nach einer Nacht in sehr bequemen Betten gab es ein frühes und leckeres englisches Frühstück. Dann wartete eine dreiviertelstündige Busfahrt durch die Rush Hour zur Farnley Academy in Leeds. Dort sollten wir den Tag mit unseren Austauschschülern im Unterricht verbringen. Für danach bekamen wir Ballspiele und Cricket in Aussicht gestellt. Je näher wir der Schule kamen, desto mehr stieg die Spannung im Bus. Wir alle würden unsere Austauschpartner jetzt das erste Mal treffen. Schließlich standen wir vor der Schule und wurden von Ian Lithgow begrüßt, dem Lehrer, der das Projekt von englischer Seite aus betreute. Und dann kam auch schon eine Gruppe englischer Schüler auf uns zu, unsere Namen wurden aufgerufen und wir verteilten uns auf die Schüler. Viel Zeit blieb nicht, da ging es schon zur Versammlung wo wir sehr herzlich von dem Schulleiter begrüßt wurden, auf Deutsch! Auch Herr Brake sagte einige Worte, stellte Nagold und unser OHG vor und lud die englischen Schüler schon für das nächste Schuljahr ein. Dann folgten wir unseren Austauschschülern in den Unterricht. Jeder war jetzt auf sich allein gestellt. Darüber hinaus hatten wir noch eine Aufgabe erhalten. An der Farnley Academy gibt es nämlich ein System, nach dem Schüler für positive Beiträge zum Unterricht, etc. Stempel in ihre Schulplaner erhalten, natürlich sind auch Negativeinträge möglich. Nun sollte derjenige von uns OHG-Schülern, der es schaffte an diesem einen Tag die meisten Stempel zu bekommen, einen kleinen Preis erhalten. An der Farnley Academy dauert eine Unterrichtsstunde 60 Minuten. Zwischen den einzelnen Fächern gibt es kurze Pausen. Vormittags ist auch eine längere Pause vorgesehen. Je nach Fach sind die Schüler in verschiedene Gruppen aufgeteilt. So trafen auch wir im Unterricht vereinzelt aufeinander, aber erst zum Mittagessen sahen wir uns alle wieder. Wir bekamen ein gesondertes Essen, ein traditionelles Schul-„Lunch“: Roastbeef mit Kartoffelecken, Erbsen- und Karottengemüse, Kohl und Yorkshire Puddings. Zum Nachtisch Apfelkuchen mit Sahne. Nach der Mittagspause ging es wieder zurück in den Unterricht, zwei Stunden warteten noch auf uns. Als die Schule dann offiziell zu Ende war, begleiteten uns unsere Austauschschüler zur Sporthalle. Einige verabschiedeten sich, aber viele blieben noch. Wir lernten „Rounders“, wohl am ehesten vergleichbar mit „Brennball“, allerdings wird der kleine Ball am Anfang geschlagen. Währenddessen lieferten sich einige Schüler in der Halle ein Fußballmatch und wir alle versuchten uns später noch an einem Spiel namens „Bumpers“. Entsprechend geschafft versammelten wir uns alle zur Sandwich-Pause. Nun wurde auch der Gewinner in Sachen Stempelanzahl ermittelt. Kyra Heilig und Chantal Rau erhielten je eine Krawatte der dortigen Schuluniform. Nachdem wir uns an der vielfältigen Auswahl an Sandwiches und süßen Stückchen sattgegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Cricketstadion. Dort sollten wir eine Trainingsstunde erhalten. Wir alle waren schon ziemlich müde und dementsprechend skeptisch was uns jetzt noch erwarten würde, waren dann aber sehr positiv überrascht. Die Übungen machten wirklich Spaß und die Trainer dort waren sehr nett und herzlich. Wir wurden in die Spielgrundlagen und grundlegenden Techniken eingeführt. Zum Schluss spielten wir eine Partie „Blitzcricket“. Und so fand der Tag einen gelungenen krönenden Abschluss.

 

02.07.2013

Dienstags standen wir wie fast jeden Tag um 7 Uhr auf, um nach dem Frühstück um 8 Uhr per Bus direkt nach Manchester zu fahren. Nach anderthalb Stunden Busfahrt erwartete uns dort eine Führung durch das Old Trafford Stadion von Manchester United. Vor der Führung hatten wir allerdings noch etwas Zeit um in dem großen Fanshop des Stadions zu stöbern und das eine oder andere Andenken zu kaufen. Während der Führung erlebten wir einen tollen Einblick in das Innere des Stadion, durften die Umkleidekabine der Stars betreten, auf der Auswechselbank Platz nehmen und viele weitere Dinge im Stadion erleben. Nach der sehr interessanten Stadionführung hatten wir noch Zeit, um durch das Museum des Stadions zu gehen und ein kleines Quiz zu lösen. Nach dem Besuch im Stadion begaben wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Leeds. Dort trafen wir uns mit unseren AustauschschülerInnen, um in einer Spielehalle Bowling zu spielen. Nach sehr amüsanten 90 Minuten mussten unsere Partner auch schon wieder gehen und wir hatten Zeit, auf dem umliegenden Gelände etwas zu Essen. Manche nutzten einen Teil der Zeit auch, um etwas Kleingeld in der Spielehalle zu Verbrassen. Nachdem alle für Ihr leibliches Wohl gesorgt hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Hotel. Insgesamt war es ein sehr erlebnisreicher Tag, bei dem unsere Englischkenntnisse durch die englische Stadionführung gefördert wurden.

 

03.07.2013

Heute war eine Fahrt zu dem Thackray Museum in Leeds geplant. Das Museum ist sehr bekannt dafür, wie sich die Geschichte der Medizin im Laufe der Zeit darstellt. Anfangs führte uns unsere Begleiterin Lisa durch das 18./19. Jahrhundert und erzählte uns viel davon, wie schlecht die Hygiene gerade in den unteren Schichten war. Ein paar der Räume des Museums waren wie das ursprüngliche Dorf gestaltet. Es war alles so dargestellt, wie es früher einmal war, sogar der Geruch wurde nachgeahmt. Später wurde die Medizin von heute gezeigt und teilweise auch mit der von früher verglichen. Man konnte dann sehr gut erkennen, was die Medizin für Fortschritte gemacht hat. Durch große Bilder und Kurzfilme wurde alles anschaulich dargestellt und es wurde einem nicht so schnell langweilig. Nach dem Museum haben wir eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir dann nach Leeds in die Stadt gelaufen sind. Nach einer halben Stunde schnellem Gehen hatten wir circa 1.5 Stunden Zeit, bis wir wieder zurück zur Schule mussten. Dort warteten auch schon unsere Austauschschüler auf uns. Manche gingen mit ihren Partnern nach Hause, manche aber gingen auch nochmals nach Leeds. Die "Gastfamilien" haben sich sehr viel Mühe gegeben und haben sogar gekocht. Man konnte einmal er- leben, wie eine typisch englische Familie lebt, und was es für andere Essgewohnheiten gibt. Es war fast nur Positives zu hören. Mit der Zeit entwickelten sich auch so manche Freundschaften zwischen den Schülern und ihren Partnern. Um acht Uhr trafen wir uns wieder an der Schule und machten uns so langsam auf den Heimweg. Es war ein sehr spannender und erfolgreicher Tag mit vielen Erfahrungen, nicht nur, was die Sprache betrifft.

 

04.07.2013

Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Bus auf den Weg in die Yorkshire Dales. Nach einer nicht ganz einfachen Fahrt durch viele schmale Straßen, erreichten wir schließlich den Parkplatz, von welchem aus wir starten wollten. Wir machten uns in Kleingruppen auf den Weg und wanderten durch die schöne Landschaft des Nationalparks, mit den gewaltigen Felsformationen, auf welche wir kletterten. Da an diesem Tag das Wetter leider nicht ganz so gut war wie sonst, fuhren wir schon früher als geplant zur Farnley Academy zurück, wo wir uns von unseren Austauschschülern verabschiedeten. Dabei fiel manchen von uns der Abschied schwer, weshalb wir hoffen, dass wir unsere Austauschschüler bei einem Besuch der Engländer in Nagold wiedersehen. Zum Abschluss des Tages machten wir auf der Rückfahrt zum Hotel noch einen Zwischenstopp in einem großen Shoppingcenter in Leeds.

 

05.07.2013

Morgens waren die meisten damit beschäftigt ihren Koffer zu packen. Nach einer Zimmerkontrolle von Frau Flury oder Herr Brake ging es los. Die Koffer und Taschen wurden in den Bus verladen und wir fuhren in Richtung York. Nachdem wir in York einen Parkplatz für den Bus gefunden hatten, zeigte Frau Flury uns einen Teil der Stadt. Anschließend hatten wir genügend Zeit um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zuerst wurden Souvenirläden angesteuert, manche benötigten noch ein Geschenk für Eltern, Großeltern, Verwandte oder auch für Freunde. Zum Mittagessen gingen viele zum McDonald´s. Anschließend wurde im Park gechillt oder noch eingekauft. Später ging es mit dem Bus weiter nach Hull. Dort betraten wir, nach einer Passkontrolle, die Fähre „Pride of Amsterdam“. An Bord wurden erst wieder die Kabinen aufgesucht. Nach dem Abendessen gab es ein Musical, welches sich einige anschauten.

Überwältigende neue Eindrücke:

 

Schüleraustausch des Otto-Hahn-Gymnasium Nagold nach Tempe/Arizona

Angefangen hatte alles am S-Bahnhof in Herrenberg. Die deutsche Austauschgruppe traf sich am 21.03. in Herrenberg, um gemeinsam nach Frankfurt zu fahren, wo der Flug nach Phönix - mit fünfstündigem Zwischenstopp in Detroit! - startete.

Am Flughafen wurden die Nagolder nach der Landung herzlich von ihren Gastfamilien begrüßt. Der erste Eindruck von Amerika war für die meisten überwältigend , denn alles dort schien im Vergleich zu Deutschland die doppelte Größe zu haben. Egal ob es die Strassen, die Hauser oder die Getränke waren. Außerdem stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass fast alle Einwohner überaus freundlich und hilfsbereit sind. Auch wenn man sich zufällig trifft, tauscht man nicht nur ein kurzes “Hallo” aus, sondern man fragt erst, wie es dem anderen geht. Aufgrund der Freundlichkeit war es also für die Nagolder Schüler kein Problem, mit ihren Gastfamilien auszukommen.

Die amerikanischen Gastschüler bemühten sich auch sehr, den Aufenthalt für ihre Austauschschüler möglichst angenehm und interessant zu gestalten. Sie integrierten sie in ihr Alltagsleben und unternahmen zum Teil auch ausgedehnte Ausflüge, so z. B. nach Tucson, Las Vegas, Los Angeles und andere bekannte Orte.Die Schülerinnen und Schüler wurden auch wie selbstverständlich an Besuchen bei Freunden, Familientreffen beteiligt und gingen sonntags mit zur Kirche. Die Gottesdienste waren zum Teil bis zu drei Stunden lang! Die meisten fühlten sich also sehr wohl in der jeweiligen Familie.

Fast die ganze Zeit besuchten die OHG-Schülerinnen und Schüler die Partnerschule “Corona Del Sol” - die „Krone der Sonne“, die fast doppelt so viele Schüler wie das Nagolder Gymnasium hat, und das nur mit den Klassen 9, 10, 11 und 12. Im Gegensatz zu deutschen Schulen, ist die Partnerschule sehr streng organisiert. Beispielsweise darf man sich während den Unterrichtszeiten nicht auf den Gängen aufhalten, außer man besitzt eine schriftliche Befugnis dafür. Auch das Verlassen des Schulgeländes ist streng verboten und es gibt eine große Zahl an Securitypersonal, das die Eingänge der Schule bewacht. Ein sehr großer Vorteil der Schule ist ihr zahlreiches Angebot an exotischen Wahlfächern. So besuchten einige Nagolder Unterrichtsfächer wie  ceramics (Töpfern), photography, choir, dancing,  culinary arts (Kochkunst) , oder early- childhood. In der Freizeit der Schüler wurde mehrmals etwas in der Gruppe unternommen. Einige Ausflüge waren bereits von den Lehrern vorgegeben,  viele Freizeitaktivitäten wurden in Eigenregie von den Schülern organisiert.

Am zweiten Wochenende fuhren Amerikaner wie Deutsche gemeinsam in den Grand Canyon. Dieser Ausflug war für alle unheimlich beeindruckend. Ein Teil Gruppe wanderte am Rand des Canyon entlang und besichtigte unterschiedliche Aussichtsplattformen. Andere wanderten nur ein Stück in den Canyon und kehrten dann wieder um - und die ganz harten, wanderten bis zum Plateau Point, 1000 Meter tiefer als der Canyon-Rand, von wo aus man eine atemberaubende Sicht auf den Colorado River hatte. Das Wetter im Grand Canyon und während des gesamten Aufenthaltes war sehr gut und die Temperatur betrug meist bis zu 30 Grad. Für die Deutschen war das schon sehr sommerlich, aber für die Einheimischen war das nur normales Frühlingswetter, da es in Arizona im Sommer bis zu unerträglichen 45 Grad heiß wird. Obwohl man sich mitten in der Wüste befindet, findet man in der Stadt sehr viele bewässerte Grünflächen. Es ist also ziemlich trocken und für die Bewohner Arizonas ist der Regen etwas ganz besonderes - wir erlebten aber einen der seltenen Regentage.

Für die Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums und ihr Begleitlehrer-Team Thomas und Susanne Kalmbach war dieser Austausch ein überwältigendes, prägendes  und beeindruckendes Erlebnis. Sie haben ihre Zeit im sonnigen Arizona sehr genossen und einigen von ihnen fiel es sehr schwer, wieder ins kalte Deutschland zurückzukehren.

Magdalena Reinhardt  

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