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Sport, Spiele und ganz viel Spaß

Sport, Spiele und ganz viel Spaß: Da sollte doch die Herkunft keine besondere Rolle spielen - oder?

Genau mit dieser Frage beschäftigten wir, vier Schülerinnen der Kursstufe, uns über sechs Wochen hinweg.

Im Rahmen unseres Seminarkurses "Inklusion" planten und gestalteten wir eine Sport-AG am OHG, an der Flüchtlingskinder und Schüler des OHGs und der Zellerschule teilnehmen konnten.

Unter Inklusion versteht man die vollwertige Teilnahme an der Gesellschaft und den Weg dorthin trotz "anders seins".

In diesen sechs Wochen ging es darum, die verschiedenen Kulturen mit Hilfe von Sport zu vereinen und ein tolles, individuelles und eingespieltes Team zu fördern. Dies geschieht natürlich nur, wenn Vorurteile beider Seiten abgebaut werden. Einer unserer Schüler bestätigte, dass ihm die AG weitergeholfen und er nun ein anderes Bild von den einst so fremden Flüchtlingen hat.

Insgesamt hatten die Kinder viel Spaß an der gemeinsamen Bewegung. Auch an der Mitgestaltung der Stunde, die uns Herr Tietze als persönlicher Trainer ermöglichte, fanden die Kinder schnell Gefallen.

Um das gelungene Projekt abzurunden bekamen die Flüchtlingskinder nagelneue Sportschuhe gesponsert. Der Geschäftsleiter Herr Kelpin vom Real in Oberjettingen war sofort angetan von unserem Vorhaben. Der Real hat immerhin nicht umsonst den Inklusionspreis bekommen. Da unsere Schüler schon mit Sportschuhen versorgt waren, bekamen sie einen Geschenkgutschein. Außerdem wurden wir mit ausreichend Trinken vom Getränkemarkt Kern ausgestattet.

Diesen und vielen weiteren freiwilligen Helfern gilt unser Dank, denn ohne sie wäre die Sport-AG nicht möglich gewesen.

Nathalie Traub, Janina Walz, Tiny Wen, Madlin-C. Keck

Inklusives Bubble-Football-Turnier ein voller Erfolg

Am Samstag, den 28. Juni durften wir, David Rexer, Johannes Dengler und Tim-Benedikt Hamann, Teilnehmer des Seminarkurses „Miteinander Leben“, das erste Bubble-Football-Turnier in Nagold durchführen. Dieses Sportereignis sollte unter dem Gedanken der Inklusion stehen, einem sehr spannenden und wichtigen Thema, mit dem wir uns im Seminarkurs von Daniel Rauser befassten.

Wie geplant konnten wir pünktlich um halb 11 in der Bächlenhalle beginnen. Gleich nach wenigen Sekunden das erhoffte erste Highlight: Die Spieler rannten bei Anpfiff sofort aufeinander zu, prallten an den gegnerischen Bubbles ab und fielen und flogen in alle Richtungen. Schon bald merkte man ,wie die Spieler, die die Zellerschule, Burgschule, Realschule und das Gymnasium besuchen, sich immer besser mit den Bubbles anfreunden konnten. Das noch recht unbekannte Spiel machte ihnen von Minute zu Minute erkennbar mehr Spaß, und verschiedene neu entwickelte Taktiken wurden angewandt. Wir sahen viele schöne Tore, zahlreiche zielstrebige Abwehr-tackels, großen Einsatz der Spielerinnen und Spieler und vor allem ganz viel Freude und Spaß in den Gesichtern der Jungs und Mädels von der fünften bis zur neunten Klasse, welche aber nicht alle gegeneinander spielten, sondern in zwei Altersgruppen unterteilt waren.

Nach mehreren Rückschlägen und vielen Änderungen in unsrer Planung, vor allem vor, aber auch während des Turniers, können wir mit sehr gutem Gewissen sagen, dass unser Projekt von unsrer Seite aus sehr positiv zu beurteilen ist und ein voller Erfolg war. Unser Ziel Inklusion mit Spaß zu verbinden und zu leben ist uns sehr gut gelungen. Die relativ späte Änderung des Turniersystems, die Mannschaften vor jedem Spiel neu zu durchmischen, war ein Volltreffer, bezogen auf den Spaß, die Spiele und auf die Inklusion. Auch, dass die letztendlichen Turniergewinner, die durch Siege ihrer jeweiligen Mannschaft Punkte gesammelt hatten, von mehreren verschiedenen Schulen kamen, zeigt, dass für alle alles möglich war und eine Ausgeglichenheit geschaffen werden konnte. Das Miteinander stand im Mittelpunkt!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Helfern, ohne die dieses aufwendige Projekt nicht realisierbar gewesen wäre. DiesesTurnier im Zeichen der Inklusion war ein großer Erfolg, und wir durften einen tollen Tag erleben.

Tim-Benedikt Hamann

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