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AKKU-PRO – ein erfolgreiches Pilotprojekt

Seit April 2008 unterstützen Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe des Otto-Hahn-Gymnasiums Siebt- bis Neuntklässler/innen der Zellerschule beim Lernen im Rahmen des ehrenamtlichen Pilotprojektes AKKU-PRO. Mit Erfolg, denn die Initiative verhalf bisher den teilnehmenden Hauptschülern durchweg zu einem deutlich verbesserten Notenbild.

Die Lernpaare treffen sich regelmäßig einmal in der Woche und besprechen, in welchen Fächern der Zellerschüler Vertiefung notwendig ist, wie sie systematischer lernen können, welche Klassenarbeiten anstehen, was gemeinsam für einen besseren Schulabschluss getan werden kann.. Das erklärte Hauptziel des Projekts ist: die Noten sollen besser werden – was zu einem besseren Hauptschulabschluss und so zu günstigeren Startbedingungen für eine weitere Schullaufbahn bzw. dem Eintritt ins Berufsleben führt. Damit es den Beteiligten auch wirklich ernst ist, wird zu Beginn von den im Team arbeitenden Schüler/innen ein „Vertrag“ unterschrieben. Diese Selbstverpflichtungserklärung vereinbart auf der einen Seite den Willen zur regelmäßigen, zuverlässigen und zielorientierten Lernarbeit und versichert auf der anderen Seite den vollen Einsatz bei der Unterstützung und Vermittlung von Lernstrategien und Lerntipps – und dass gemeinsam mögliche Probleme und Krisensituationen bewältigt werden. Zudem werden die Lernfortschritte in einem Arbeitstagebuch festgehalten und die Lehrer/innen beider Schulen haben ein wachsames Auge auf den Projektverlauf.

Die Treffen werden von beiden Seiten als Gewinn gesehen. Man ist sich durch das Projekt (mit hohem Integrationswert) näher gekommen und es werden Vorurteile auf beiden Seiten abgebaut. Die erzielten Notenverbesserungen der Hauptschüler/innen erhöhen deren Chancen auf dem Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt. Die Gymnasiasten praktizieren soziales Engagement, was für manche eine entscheidende Weichenstellung für die zukünftige berufliche Orientierung sein kann. Sie freuen sich über ein Taschengeld von sechs Euro/Stunde (finanziert durch die Urschelstiftung Nagold) und darüber, dass ihr Einsatz auch im Zeugnis entsprechend erwähnt wird.

Im Herbst 2009 wurde das Projekt mit dem Bürgerschaftspreis (3333.- Euro) der „Stiftung für die Region“ der Sparkasse Pforzheim/Calw ausgezeichnet.

 

Ilselore Wiedmann
Projektleiterin
Stand Juli 2010
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