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OHG Nagold: Verfahren bei Klausur-Vorspielen in der Kursstufe

Hinweis: Der offizielle Begriff ist: „Klausur mit fachpraktischem Anteil. Der schriftliche Anteil muss mindestens zu einem Drittel zur Note beitragen.
Nur dann kann eine schriftliche Klausur ersetzt werden.

Dauer: in 12/13 ca. 10 Min. (nur in Ausnahmefällen länger)

Programm:
- mind. zwei Stücke aus unterschiedlichen Epochen (Abi-Bedingungen),
Bei den Klausur-Vorspielen geht es v. a. darum, sich von verschiedenen Seiten zeigen, z.B (Sax.) ein rhythmisch betontes Jazz-Stück, eine kantable Barock-Bearbeitung.

Noten/Werke:
Mindestens ein vorgespieltes Stück muss. in ausnotierter Form vorliegen. (hier geht es um Werktreue), höchstens eines mit Improvisation und/oder Ensemble, eine führende Stimme vorausgesetzt. Diese führende Stimme sollte im Ensemble auch deutlich wahrnehmbar sein.

Begleitung:
- Ein Vorspiel mit Begleit-CD ist - auch im Abi - bei einem Stück möglich. Der Schüler selbst ist für das Einlegen und die Lautstärke der CD zuständig.
Bitte rechtzeitig die Begleiter „organisieren“ und bedenken: Musikschullehrer haben in der Regel nachmittags Unterricht.

Zeitplanung, Abgabe der Noten
- Ca. eine Woche vor dem Klausurvorspiel liegt ein von Schülern erstellter Gesamt-Zeitplan mit Programmen vor.

Programme/Noten/Zensuren:
- Stücke müssen mit Titel, Komponist (Vor- und Nachname) und - zumindest etwaigen - Lebensdaten des Komponisten versehen sein. Auch die etwaige Spieldauer sollte angegeben werden. (also nicht "Menuett aus der Trompetenschule" oder: „eine Kopie, die ich von meinem Lehrer habe“.)
- Die Noten müssen spätestens zu Beginn des Vorspiels vorliegen. Kein Blattwerk, bei dem die Prüfer die Reihenfolge der Blätter erst noch während des Vorspiels herausfinden müssen. Hat ein Stück mehrere Seiten, werden die Blätter geklebt oder sind in einer Mappe. Für die Klausurvorspiele reicht eine Kopie, im Abitur müssen es zwei sein.
Sollte sich an das Vorspiel ein Interpretationsgespräch anschließen, kann von den Schülern verlangt werden, dass sie die Noten ebenfalls eine Woche vorher abgeben.
- Der schriftliche Teil (Gehörbildung, Tonsatz …) sollte in zeitlicher Nähe zum Vorspiel stattfinden (vorher oder nachher).
Die Prüfer dürfen die Zensuren nicht an die Instrumentallehrer weiter geben und die Notengebung nicht mit den Instrumentallehrern diskutieren (Datenschutz). dass trotzdem ein reger Austausch mit den Instrumentallehrern gewünscht wird, ist klar.

Nagold, im Oktober 2009

Download: Klausur-Vorspiele in der Kursstufe

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